Superfoods

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Hinter dem Begriff „Superfoods“ verstecken sich natürliche Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidanten. Sie besitzen eine hohe Nährstoffdichte, sodass bereits kleine Mengen dieser Lebensmittel den Nährstoffbedarf des Körpers decken. Superfoods werden nicht industriell hergestellt, wodurch sie eine ganze Reihe an Vorteilen gegenüber den industriell hergestellten Lebensmitteln aufweisen. Zwar lässt es ihre moderne Bezeichnung kaum vermuten, doch bei den Superfoods handelt es sich um altbewährte Naturprodukte, von denen die Gesundheit so richtig profitiert.

Superfoods – die perfekten Lebensmittel für ein gesundes Leben

Mit Superfoods lässt sich eine ganze Menge an leckeren Mahlzeiten zubereiten. Immerhin wimmelt es im Internet von Rezepten, mit welchen sich diese leichter in die alltägliche Ernährung integrieren lassen. Zwar werden die exotischen Superfoods in Europa immer beliebter, doch auch viele heimische Naturprodukte gehören zu Superfoods. Hier werden einige dieser Naturprodukte in Kürze vorgestellt.

Aroniabeeren

Die Aroniabeeren, auch Apfelbeeren genannt, stammen ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Von den positiven Einflüssen auf die Gesundheit haben bereits die Ureinwohner Nordamerikas profitiert. Mittlerweile wurden diese auch wissenschaftlich belegt. In Europa wurde die Aroniabeere erst im 20. Jahrhundert bekannt. Sie gehört zweifellos zu den Superfoods, denn sie enthält eine ganze Reihe an Vitaminen (A, C, E, K und die gesamten B-Vitamine). Daneben ist sie reich an Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Eisen. Die wichtigsten Wirkstoffe der Aroniabeere sind jedoch Polyphenole. Es handelt sich dabei um Antioxidanten, von welchen die Aroniabeere mehr enthält als alle anderen Beeren.

Carob

Als Carob werden die Schoten des Johannisbrotbaums bezeichnet. Hierzulande wird Carob meist in Form von Pulver verkauft. Dank dem fruchtigen, karamelähnlichen Geschmack kann Carob wie Kakao verwendet werden. Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Riboflavin, Beta-Carotin, Kalium, Mangan, Eisen, Nickel, Chrom, Magnesium, Kupfer, Phosphor, Kalzium sowie Balaststoffe und Vitamine (A und B). Die Carob-Schoten können als Snack gegessen werden oder sogar zu Saft gepresst werden. Das Carob-Mehl wird zudem als Bindemittel verwendet und gern in der glutenfreien Küche verwendet.

Chia-Samen

Dank ihrem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Calcium und löslichen Ballaststoffen gehörten die kleinen Samen zu den Grundnahrungsmitteln der alten Maya. Zudem war bereits hier ihre heilsame Wirkung bekannt. Daher bekamen die Samen auch die Bezeichnung Chia, hinter der sich die Bedeutung „Kraft“ verbirgt. Die Samen lassen sich jahrelang aufbewahren, ohne dabei ihre wertvollen Inhaltsstoffe einzubüßen.

Kürbis

Der Kürbis gehört zu den heimischen Superfoods und enthält eine ganze Menge an Beta Carotin, Vitaminen (C, E und A), Kalium und ist reich an Ballaststoffen. Er ist sehr wasserreich und kalorienarm und enthält zudem sehr viele Antioxidanten. Die Kerne sind besonders für Männer nützlich, da ihre Inhaltsstoffe die Blase und die Prostata schützen.

5 Tipps für genügend Hydration im Sommer

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In der warmen Sommerzeit sollte man besonders gut auf den Flüssigkeithaushalt des Körpers achten. Durch die hohen Temperaturen schwitzt man vermehrt, wodurch der Körper schnell viel Flüssigkeit verliert. Übelkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl können dann schnell die Folge sein. Nur allzu schnell vergisst man jedoch im Verlauf des Tages ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Daher sollte man sich schon zu Sommeranfang eine Strategie zurechtlegen, die es erlaubt, stets ausreichend hydriert zu sein.

Regelmäßige Wasseraufnahme planen

Wenn man morgens aufwacht, sind die feuchtigkeitsspeicher des Körpers meistens entleert. Deshalb ist es eine gute Idee, den Tag mit einem großen Glas warmen Wasser. So kommt die Verdauung in Schwung und man fühlt sich schneller wach. An warmen Tagen empfiehlt es sich, den Füssigkeitskonsum den ganzen Tag über aufrecht zu erhalten. Dazu stellt man sich am besten alle 30 Minuten einen Alarm, sie es auf dem Handy oder der Armbanduhr, um immer wieder ein Glas Wasser zu trinken. Ist man unterwegs, so sollte man eine Wasserflasche mit sich führen. So kann man den halbstündigen Rhythmus gut einhalten.

Wassertrinken abwechslungsreich gestalten

Für viele Menschen gestaltet sich das ständige Wassertrinken nach ein paar Tagen schlichtweg als langweilig und beginnen schon bald damit, die Routine zu brechen. Dennoch gibt es viel, das man tun kann, um hydriert zu bleiben. So ist beispielsweise der Verzehr von strak flüssigkeitshaltigen Lebensmitteln im Sommer besonders wichtig. Wassermelonen, Gurken, Salat, Orangen und Tomaten gehören zu den schmackhaften Nahrungsmitteln, die ausgezeichnet dazu geeignet sind, den Flüssigkeitshaushalt zu boosten. Darüber hinaus tut es auch der Figur gut, wenn man vermehrt Obst verzehrt. Auch saborisiertes Wasser ist eine Option, die dabei helfen kann, den nötigen Wasserkonsum leichter zu gestalten. Mit Früchten oder Kräutern kann man dem Wasser einen Geschmack ganz nach eigenem Wunsch verleihen. Nicht zuletzt tut auch ein erfrischender Eistee an heißen Tagen gut und hilft dabei, die täglich benötigte Flüssigkeitsmenge zu kompletieren.

 

Kurkuma – ein Wundermittel?

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Im heutigen Blogbeitrag dreht sich alles um Kurkuma. Hält Kurkuma wirklich, was es verspricht? Forscher fanden an einer Saarlander Universität heraus, dass Kurkuma (ein gelblicher Stoff, der auch als Inhaltsstoff von Curry bekannt ist) tatsächlich eine entzündungshemmende Wirkung haben soll. Ähnlich wie Kortison wirkt Kurkuma auf das Protein „Gilz“ ein und bekämpft dadurch Entzündungen im Körper. Demnach kann Kurkuma also nicht nur als Gewürz eingesetzt werden, sondern auch dabei helfen, neue Medikamente mit weniger Nebenwirkungen herzustellen, die gegen Krankheiten wie Morbus Crohn helfen.

Kortison – Entzündungshemmer mit Nebenwirkungen

„Gilz“ ist das Protein, das bei Themen rund um das menschliche Immunsystem eine wichtig Rolle spielt, insbesondere dann, wenn Entzündungen vorliegen. Wie Prof. Kiemer erklärt, verhindert das Protein zwar Entzündungsreaktionen, es wird jedoch von den Immunzellen sofort wieder abgebaut, wenn es tatsächlich zu einer Entzündung kommt. Mit dem Einsatz von Kortison erreicht man, dass „Gilz“ vermehrt produziert wird und somit entzündungshemmend ist. Ein Problem an Kortison sind jedoch die Nebenwirkungen.

Und genau hier kommt Kurkuma ins Spiel, denn Kurkuma hat im Gegensatz zu Kortison keine Nebenwirkungen und führt auch zu einer vermehrten Produktion von Gilz. Verantwortlich dafür ist der enthaltende Wirkstoff Kurkumin.Vor allem für den Inhaltsstoff Kurkumin gibt es zahlreiche Studien, die eine heilsame Wirkung nachweisen.

Eine vollkommene Entzündungsheilung durch Kurkuma?

Falls sich der ein oder andere jetzt freut und denkt, das Curry-Pulver Kurkuma allein hilft aus, um Entzündungen vollständig zu heilen, der isst sich. Denn die benötigte Konzentration an Kurkumin, welche dafür benötigt wird, kann nicht allein durch den bloßen Verzehr erreicht werden. Darüber hinaus ist Kurkumin schlecht wasserlöslich. Das erschwert unserem Körper zusätzlich die Aufnahme. Prof. Kiemer zieht daher das Fazit, dass rund um das Thema Kurkuma erst Grundlagenforschungen angestellt wurden. Wir können uns also auf weitere spannende Ergebnisse in der Zukunft freuen.

Kurkuma im Alltag

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Auch wenn durchgeführte Studien feststellen konnte, dass der Verzehr des Curry-Pulvers allein nicht entzündungshemmend ist, wir dem wird dem Pulver bereits seit geraumer Zeit, eine heilende Kraft zugeschrieben. Das Gewürz daher alltäglich in seine Speisen zu integrieren, ist auf jeden Fall gesund und gleichzeitig noch lecker.