Sport nach einer Brust-OP

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Wie schon in einem älteren Beitrag erwähnt, sind Sport-BHS ein essenzieller Begleiter, wenn es um Fitness und insbesondere das Laufen geht. Doch ist die Brust einfach zu groß, dann kann jeder noch so gute Sport-BH teilweise nicht helfen. Viele Frauen, denen zu große Brüste im zu schaffen machen, entscheiden sich daher für eine Brustverkleinerung. Andere, die ihre Brüste als zu klein empfinden, entscheiden sich genau für das Gegenteil: eine Brustvergrößerung soll mehr Lebensqualität schaffen.

Doch wie sieht es nach der OP aus? Wann darf ich nach einem Eingriff an der Brust wieder Sport treiben? Was muss genau beachtet werden?

Als Grundsatz gilt hier stets: Bevor wieder angefangen wird Sport zu treiben, sollten die Narben schon vollständig verheilt sein. Alles Weitere hängt insbesondere von der Art der OP ab, denn hier muss zwischen der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten, der Brustvergrößerung mit Eigenfett oder der Brustverkleinerung unterschieden werden.

Sportliche Aktivität nach Brustvergrößerung mit Implantaten

Nach solch einem Eingriff wird von Ärzten empfohlen, eine Sportpause von mindestens sechs Wochen einzulegen. Grund dafür sind diese Gefahren: wird Sport gemacht, ohne dass die Implantate richtig in die Brust eingewachsen sind, dann kann eine Verschiebung der Implantate die Folge sein und diese wiederum zu einer Verformung der kompletten Brust führen. Ein weiteres Risiko birgt die Entzündungsgefahr. Wichtig ist daher auch das Tragen des Stütz-BHs, um der neugewonnen Brust ausreichend Halt und Schutz zu gewähren.

Generell muss auch ohne Sport darauf geachtet werden, dass starkes Schwitzen, Reibung oder viel Bewegung die Heilung eher verlangsamt. Möchte man am Anfang nicht ganz bewegungslos bleiben, dann ist Spazieren gehen die Alternative. Hier gilt auf jeden Fall, lieber etwas länger warten als zu früh anfangen und am besten vor Start der sportlichen Aktivitäten nochmal den Rat des behandelnden Chirurgs einholen!

Sport nach Brustvergrößerung mit Eigenfett

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett erlaubt entgegen der Brustvergrößerung mit Implantaten schon frühzeitiger die Wiederaufnahme von Sport. Denn anderes als beim Einsatz von Silikonimplantaten ist diese Methode narbenfrei. In der Regel ist Sport daher schon nach wenigen Wochen wieder möglich.

Training nach Brustverkleinerung

Auch nach der Brustverkleinerung wird ein Stützverband um die Brüste gelegt. Hier wird normalerweise eine Schonfrist von vier Wochen empfohlen. In dieser Zeit sollte also insbesondere die Brustmuskulatur nicht stark beansprucht werden. Kleinere Sportübungen oder leichtes Joggen sollen jedoch schon nach zwei Wochen wieder möglich sein.

 

Kurkuma – ein Wundermittel?

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Im heutigen Blogbeitrag dreht sich alles um Kurkuma. Hält Kurkuma wirklich, was es verspricht? Forscher fanden an einer Saarlander Universität heraus, dass Kurkuma (ein gelblicher Stoff, der auch als Inhaltsstoff von Curry bekannt ist) tatsächlich eine entzündungshemmende Wirkung haben soll. Ähnlich wie Kortison wirkt Kurkuma auf das Protein „Gilz“ ein und bekämpft dadurch Entzündungen im Körper. Demnach kann Kurkuma also nicht nur als Gewürz eingesetzt werden, sondern auch dabei helfen, neue Medikamente mit weniger Nebenwirkungen herzustellen, die gegen Krankheiten wie Morbus Crohn helfen.

Kortison – Entzündungshemmer mit Nebenwirkungen

„Gilz“ ist das Protein, das bei Themen rund um das menschliche Immunsystem eine wichtig Rolle spielt, insbesondere dann, wenn Entzündungen vorliegen. Wie Prof. Kiemer erklärt, verhindert das Protein zwar Entzündungsreaktionen, es wird jedoch von den Immunzellen sofort wieder abgebaut, wenn es tatsächlich zu einer Entzündung kommt. Mit dem Einsatz von Kortison erreicht man, dass „Gilz“ vermehrt produziert wird und somit entzündungshemmend ist. Ein Problem an Kortison sind jedoch die Nebenwirkungen.

Und genau hier kommt Kurkuma ins Spiel, denn Kurkuma hat im Gegensatz zu Kortison keine Nebenwirkungen und führt auch zu einer vermehrten Produktion von Gilz. Verantwortlich dafür ist der enthaltende Wirkstoff Kurkumin.Vor allem für den Inhaltsstoff Kurkumin gibt es zahlreiche Studien, die eine heilsame Wirkung nachweisen.

Eine vollkommene Entzündungsheilung durch Kurkuma?

Falls sich der ein oder andere jetzt freut und denkt, das Curry-Pulver Kurkuma allein hilft aus, um Entzündungen vollständig zu heilen, der isst sich. Denn die benötigte Konzentration an Kurkumin, welche dafür benötigt wird, kann nicht allein durch den bloßen Verzehr erreicht werden. Darüber hinaus ist Kurkumin schlecht wasserlöslich. Das erschwert unserem Körper zusätzlich die Aufnahme. Prof. Kiemer zieht daher das Fazit, dass rund um das Thema Kurkuma erst Grundlagenforschungen angestellt wurden. Wir können uns also auf weitere spannende Ergebnisse in der Zukunft freuen.

Kurkuma im Alltag

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Auch wenn durchgeführte Studien feststellen konnte, dass der Verzehr des Curry-Pulvers allein nicht entzündungshemmend ist, wir dem wird dem Pulver bereits seit geraumer Zeit, eine heilende Kraft zugeschrieben. Das Gewürz daher alltäglich in seine Speisen zu integrieren, ist auf jeden Fall gesund und gleichzeitig noch lecker.